Gedichte

Gedichte

Ein Gedicht über einen Traum – Eine Geschichte von den Schlössern unserer Vergangenheit und den Wundern in uns

Ein Gedicht über die Relativität und einen Neubeginn

Joda und ein Türöffner

Das „tyrrhenische Meer“ des freien Willens


Kreuzzüge© Bild Gemeinfrei

Die Schwester der Achillessehne

gewidmet dem ewigen feien Willen

und den gefallenen Menschen der Kreuzzüge, die über 200 Jahre der Sinnlosigkeit erlagen.

Möge der Mensch den freien Willen in seiner Tiefe wirklich verstehen, beschützen und in seiner wahren Bedeutung zum Frieden aller Menschen verwirklichen.

 

 

Wie er, der Papst triumphierte

und nach Macht gierte.

Wie eine Gerte

vor dem blinden Hängst

kaltledrig  stolzierte.

 

Hab ich, nur ein Bauer ich bin

 

geahnt, wie mein Volk zerfällt

und das tyrrhenische Meer sie alle verschlingt.

Abgetrennt wie eine herrenlose Boje,

Die Sirene, wie schon so oft – gewinnt.

 

Das Paradies – eine Fata Morgana in der Ferne schimmert.

die Schwester der Achillessehne – sie wimmert.

Die eigene Stimme  – verhallter Weihrauch,

wie ein verlassener Brunnen – Wüste in ihrem Bauch.

 

Der Mensch, nicht mehr sich selbst gehört

und die Stimmen der anderen herbei beschwört.

Seine Herkunft zu vergessen wagt,

und wie ein gesunkenes Schiff aus dem Ozean ragt.

 

Währenddessen den Massenmord nimmt der Papst in Kauf.

Schweißtropfen auf seiner Stirn  nehmen ihren Lauf,

Wie nach einer Parasitenplag.

Kamikaze im Bienenstock, purpurrotes Massengrab.

 

Was für ein schwarzer Tag.

 

Herrenlose Bojen ihre letzte Salbung kriegen,

tobende Wellen bis zum  Meeresgrund wiegen.

Die Irrlichter jubilieren, Jerusalem zum Untergang bereit,

wie Saurierskelett erlegen im Seelenleid.

 

Doch wiederholt sich das Uhrwerk – manche sagen Karma

Die Seele im Operndrama.

Bis irgendwann einer erkannt,

warum das Volk erkrankt.

 

Das Ende vom Meeresklagen in Sicht

 

1000 Jahre später, entkommt die Boje.

Wir wagen uns, steigen in unsere eigene Koje.

Dem Sonnenaufgang ergeben,

unser wahres Erbe wir nehmen entgegen.

 

Meine Vision wie der Stern von Bethlehem,

werden Wunder geschehn –

wird SEIN Versprechen erklingen aus der himmlischen Kehle,

denn ER weiß um die unsterbliche Seele.

 

Der Papst versöhnt mit seiner Blendung,

sieht von Oben erleichtert die menschliche Wendung.

Und betet für den freien Willen,

um der aller Seelen Willen.

 

Unsterblich in der ewigen Schöpferslust,

beharrlich der Himmel in DEINER Brust,

der Edelschimmel in seiner wahren Gestalt,

hält nun die Ledergerte in seiner Gewalt.

 

Ob der freie Wille, wird

noch einmal heraus beschworen?

Oder doch das Seelenheil,

vielleicht – für immer

 

ENTWORREN.

 


© Copyrights Melanie Geyermann / Alle Rechte bleiben bei der Autorin

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