Deine Mauer von Jericho – Was hat die Mauer von Jericho mit unserem Leben zu tun?

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Die Chinesische Mauer ist und bleibt atemberaubend und noch heute lässt mich die metaphysische Symbolik einer Mauer nicht los. Sie ist für den einen das Sympbol für Schutz, für den anderen der Widerstand. Doch in der Geschichte von der ältesten Stadt der Bibel, können wir noch tiefer gehen. Bereit?

So führe ich dich in die Metaphysik der Mauer von Jericho. Florance  Scovel Shinn hat mich zuerst dort hin geführt, die um 1940 das Wunder von Jericho nutzte, um ihre Leser in den Kontakt mit ihrer eigenen inneren  Mauer zu bringen. Die Mauer die uns vor unserem Erfolgt trennt. Sie war eine bemerkenswerte Frau und Lehrerin des neuen Denkens.

In der Geschichte um die angeblich älteste Stadt der Menschengeschichte, sollen die Hörner und das Kriegsgeschrei des Volkes, die die Stadt zurück erobern wollten,  die Mauer allein zu Fall gebracht haben.


Hier geht es zu der Geschichte von Jericho:

Die Geschichte erzählt von dem Wunder von Jericho und der Bundeslade.

Jehova sagt zu Josua: »Marschiere mit deinen Männern um die Stadt herum. Sechs Tage lang sollt ihr jeden Tag einmal um die Stadt marschieren. Nehmt die Bundeslade mit. Sieben Priester sollen vor der Bundeslade hergehen und die Hörner blasen.

Am siebten Tag sollt ihr sieben Mal um die Stadt marschieren. Danach sollt ihr ganz lange in die Hörner blasen und alle in ein lautes Kriegsgeschrei ausbrechen. Dann wird die Mauer einstürzen.«

Die Mauer von Jericho stürzt ein, nur das Haus von Rahab, an dem die rote Schnur hängt, bleibt stehen

Josua und die anderen tun, was Jehova sagt. Beim Marschieren sind alle still. Keiner sagt ein Wort. Man hört nur die Hörner und die Schritte. Die Feinde in Jericho haben bestimmt Angst. Siehst du die rote Schnur am Fenster? Wer wohnt dort? Rahab. Sie hat auf die beiden Kundschafter gehört. Ihre ganze Familie ist im Haus und beobachtet alles.

Am siebten Tag, nachdem die Männer sieben Mal um die Stadt marschiert sind, ertönen die Hörner und das Kriegsgeschrei, und schon stürzt die Mauer ein. Josua sagt nun: »Tötet jeden in der Stadt und verbrennt alles. Nur das Silber, das Gold, das Kupfer und das Eisen sollt ihr übrig lassen und in das Zelt Jehovas bringen. Legt es dort zu den anderen Schätzen.«

Zu den beiden Kundschaftern sagt Josua: »Geht in das Haus von Rahab und holt sie und ihre ganze Familie heraus.« Rahab und ihre Familie sind gerettet, genau wie die Kundschafter ihr versprochen haben.

Josua 6:1-25


 

Es ist einer der beeindruckendsten Geschichten, die nicht wortwörtlich zu nehmen ist, sondern uns einen Schatz offen legen wird, wenn wir genauer hinsehen!

Was hat also die Mauer von Jericho mit unserem Leben zu tun?

 

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Metaphysisch (wie im Außen, so im Innen)  können wir die einzelnen Vorkommnisse in der Geschichte auf ein beliebiges Problem in unserem Leben anwenden. Und es wird sich lohnen. Die Menschen haben schon damals eine tiefe Weisheit inne gehabt und so gibt es einen unerschöpflichen Grund, wie ein Wasserbrunnen, warum diese Geschichte, ihren Weg in die Bibel fand. Denn nur, wenn etwas eine Botschaft bereit hält, wird auch die Geschichte nieder geschrieben. Das war der Weg damals, das Unterbewusstsein der Menschen zu erreichen.

Also gut,  Florance ging hauptsächlich auf die Metaebene der Mauer ein und nicht alle Details erläuterte sie. Dies erlaube ich mir jetzt nachzuholen, denn es lohnt noch viel mehr in der Geschichte zu entdecken, und los geht´s:

 

Es beginnt mit der Bundeslade

 

Bundeslade

Am Anfang wird von der Bundeslade erzählt, die Josua und  die Prister mit dem Volk bei sich führen sollen, wenn sie die Stadt einnehmen wollen. Die Symbolik der Bundeslade ist in vielen Hollywoodfilmen verfilmt worden und mit das Spannendste der Menschheitsgeschichte.

Die Bundeslade ist das Bündnis mit Gott. Ohne die Bundeslade, wäre ihr Vorhaben nicht gelungen. Wie oft, denken wir, wir bräuchten Disziplin und Willensanstrengung, um mit Anstrengung etwas zu erreichen, aber ziehen ohne Gott, ohne unsere wahre Kraft im Gebäck los. Die Geschichte wäre sicherlich anders ausgegangen, wenn die Bundeslade nicht dabei gewesen wäre.

Beachtenswert ist, das Josua mit seinen Kriegsmännern 7 Tage still und ohne Kriegsgeschrei um die Stadtmauern und der Bundeslade einmal am Tag laufen soll.

Wer genau hinsieht, wird vielleicht bemerken, dass wenn ich ein Problem lösen will, um den Kern der Stadt erreichen zu können, in der Geschichte erst einmal scheinbar nichts tun soll, als in die Stille zu gehen, mindestens einmal am Tag! Und mit der Bundeslade an ihrer Seite, auf ihr Bündnis mit Gott vertrauend.

Übersetzt: Es geht darum, seine Probleme nicht mit Aktivismus zu lösen, sondern sich erst in die Stille mit sich und Gott zu begeben. Gerne auch bei einem Spaziergang.

Beständigkeit ist keine Anstrengung. Es ist das Vertrauen auf die Bundeslade, die es uns ermöglicht, Wunder zu empfangen!

Josua´s Männer sollten erst ihre Widderhörner und ihre Kriegsgeschrei einsetzen, wenn Josua den Befehl gab und die Mauer fiel! Josua und die Männer sammelten ihre Kräfte und verbanden sich 7 Tage mit der Bundeslade und umkreisten leise ihre Stadt, um dann auf Befehl, voller Kraft und ohne jegliche Selbstzweifel voran zu schreiten. Sie mussten sich nicht mehr anstrengen und mit Blutvergießen die Mauer stürzen. Es geschah von alleine! Wie wunderbar.

Neville Goddard erzählt genau von dieser Vorgehensweise, wenn es um Erfolg geht und auch Florence berichtet von genau diesen Erfolgen in ihrem Buch, das geheime Tor zum Erfolg.

Diese Bibelgeschichte könnte meine Lieblingsgeschichte werden!

Hier geht es weiter zu unserer Mauer:

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Metaphysisch, können wir die Geschichte und die einzelnen Elemente auf unsere Innenwelt anwenden und Unterstützung auf dem Weg erhalten. Erfolg gehört schließlich nicht nur denen, die Glück haben. Oder ist das ein Teil deiner Mauer? Wem gehört das Glück und der Erfolg? Finden wir es heraus:

Wenn wir 7 Tage, mindestens einmal am Tag, in die Stille gehen und uns mit der Mauer unseres Jericho, vorausgesetzt, wir sind der Meinung, dass wir eine Mauer erschaffen haben, beschäftigen, wird es sehr aufschlussreiche Erkenntnisse geben, um unsere EIGENE MAUER kennen zu lernen. Die Lösung ist immer in uns! Die Bundeslade haben wir immer dabei!

Es gibt Lebensthemen, die aus irgend einem Grund noch nicht nach heißer Milch mit Honig schmecken und ich erlebe immer wieder, dass es zwei Arten von Menschen gibt, die einen geben auf und die anderen denken verzweifel, sie hätte nicht gut genug „ihre Vorstellungskraft“ angewandt. Doch Florance bringt es einfach an dem Punkt:

Es gibt einen Grund und es könnte Groll, versteckte Ängste, Zweifel oder Schuldgefühle sein. Und für sie ist immer der erste Schritt die Vergebung geweisen.

Wie sehr sie mir an dieser Stelle aus dem Herzen spricht.

Wenn wir das übersehen, werden wir immer wieder mit unserem Kopf gegen unsere Mauer rennen. Auch ich hatte dieses Erlebnis schon an so mancher Stelle, an der es irgendwie nicht weiter gehen wollte.

7 Tage focussiert ohne Anstrengung und wir werden Klarheit erlangen, was Jericho für uns ist! Manchmal wachen wir aber auch morgens auf, und wir haben den wahren Grund geträumt, oder ein Schlagwort auf einer Werbetafel öffnet uns die Augen. Denn wir hatten eine klare Absicht. Und Energie folgt nun schon immer der Aufmerksamkeit.

In der Bibel ist Jericho die angeblich älteste Stadt der Menschen und Archelogen konnten dies noch nicht bestätigen, denn darum geht es auch nicht in der Geschichte. Die ältestes Stadt ist unsere ureigenste Sehnsucht. Unser Seelenplan, unser tiefstes und ältestes Verlangen – glücklich, erfolgreich und frei zu sein.

 

Doch was möchten wir ganz konkret wirklich SEIN?

Was ist unser tiefster Herzenswunsch? 

 

Diese Frage werden wir nicht an einem Tag beantworten, deshalb sollte Jesua 7 Tage die Mauer umkreisen, aber nicht alleine, sondern mit Gott, der Bundeslade zusammen.

Und wie ist meine Mauer in mir zu meinem Glück und Erfolg beschaffen? Wie sieht die Stadt meines Erfolges aus, die ich erreichen möchte? Und wer ist das Volk in mir?

Die Mauer hilft mir zu verdeutlichen, dass ich mich selber von meinem Erfolg trenne. Dies ist aber nicht böswillig. Eine Mauer entsteht auch nicht an einem Tag, sondern viele einzelne Steine haben zu dieser Mauer geführt und wurde von Menschenhand erschaffen! Von unserem begrenzten ICH, dass meist auf Annahmen unserer Familie, unseres Umfeldes und unserer vergangenen Erfahrungen beruht.

Eine Mauer hat aber auch immer etwas schützendes und bewahrendes.

Unser begrenztes ICH, das viele das EGO nennen, will nicht gegen uns arbeiten, es will uns schützen und uns Sicherheit geben.

Wie fühlt sich nun die Mauer in mir an? Wie sieht sie aus, ist sie hoch gebaut, an manchen Stellen schon wackelig, oder scheint sie unbezwingbar. Gibt es an manchen Stellen Tore?

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Sehe ich mich in der Lage, in die Stadt zu kommen? Kann ich über die Mauer klettern, oder würde ich sie mit Hammer und Meisel einreißen wollen? Ist ein größeres Geschütz notwendig? Dies sagt mir, wo ich gerade stehe im Bezug auf mein Thema.

Muss ich das alles alleine schaffen, oder bin ich stärker mit Priestern und einem Volk? Wie wäre es, wenn ich nicht ein Einzelkämpfer, sondern ein König bin und MEIN Volk hinter mir steht?

Und wie stark ist mein Volk? Ist es entschlossen, oder wankt es? Wenn es unentschlossen ist, ist es um so wichtiger, die Zeit der Stille mit Gott zu suchen, bis nur noch der Glaube UNERSCHÜTTERLICH und ENTSCHLOSSEN und aller Zweifel verschwunden ist.

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Nun kommen die Hörner ins Spiel. Warum sind es in der Geschichte Widderhörner? Der Widder ist die Symbolik für sturres Beharren und Entschlossenheit. Es ist die pure Kraft des Glaubens! Wie fühlt sich das für Dich an? Wie wäre die Geschichte ausgegangen, wenn bei einem so großen Vorhaben, eine Harfe verwandt worden wäre? Wäre das die gleiche Entschlossenheit und Kraft?

Florance sagte weiter: „Oft ist es eine Mauer des Grolls, Grolls gegen eine Person oder gegen Verhältnisse), Groll schließt das Gute aus.“

Hege ich einen Groll gegen mich, gegen andere oder gegen den Erfolg, oder gegen ein Thema? Wo braucht es Stille und die Bundeslade und achtsamen Hinsehen? Wo brauche ich Gottes Sicht auf mein Problem?

Es gibt aber auch noch andere Ziegelsteine meiner Mauer von Jericho. So habe ich mir die Zeit genommen und nachgespürt.

Gibt es etwas in mir, das nicht an mich glaubt? Gibt es Zweifel, Ängste, Schuldgefühle oder andere Dinge, die auch zu meiner Mauer von Jericho gehören?

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Wenn ich mich an meine Zeit nach dem Fachabitur 1995 erinnere, hatte ich keinerlei Lebenserfahrung und doch war ich von mir sehr überzeugt. Ich glaubte an mich, weil ich mit größter Anstrengung meinen Schulabschluss geschafft hatte, obwohl ich früher es nicht für möglich gehalten hätte. Es kamen große Ängste und viele Unsicherheiten. Meine Familie ernüchterte mich schnell. Ich wollte Design studieren oder Goldschmiedin werden. Aber all das wären Illusionen und Träumereien. Dann kamen mir soziale Berufe in den Sinn, meine Noten beschwerrten mir aber eine Warteliste. So bot mir ein Freund meines Freundes an, ob ich nicht Karriere in der Finanzdienstleistung machen wollen würde. Ich würde sehr vielen Menschen helfen, sich vor Fehlberatung der Banken zu schützen. Ich hörte weder auf die Warnungen meines Vaters, der mir vorher eh schon alles „negativ“ redete, obwohl er aus heutiger Sicht viel mehr Lebenserfahrung mit der Finanzdienstleistung hatte, noch hörte ich auf mein Herz – ich hatte aufgegeben und merkte es nicht.

Ich wollte es dennoch allen beweisen, träumte von Ruhm und Erfolg.

Meine Mauer damals war Unwissenheit, Blindheit und Unbewusstheit. Ich war überzeugt, mit 20 Jahren alles besser zu wissen.

Dieser Weg muss aber ein geführter Weg gewesen sein. Denn es gäbe heute nicht meine wunderbaren Kinder.

Auch wenn ich große Durststrecken über mich ergehen lassen musste, habe ich sehr viel über mich gelernt und eben den Vater meiner Kinder kennen gelernt.

Heute würde ich sagen, die Quantenphysiker haben recht mit ihrer These: die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit würden nicht liniar verlaufen, sondern gleichzeitig – parallel. Das bedeutet für mich, dass meine Erfahrung der Zukunft meine Vergangenheit mitbeeinflusst hat und das jeder Moment perfekt mit jedem anderen Moment verbunden ist, somit war es kein Zufall, dass ich am Anfang in der Finanzdienstleistung und in der Selbstständigkeit landete.

Ich könnte jetzt mehrere Seiten schreiben, welche Eigenschaften ich durch die Selbständigkeit und die Arbeit dort erlang. Ich wurde selbstbewusst und lernte vor 200 Menschen zu stehen, ich entdeckte meine Intelligenz und meine Gabe, Menschen zu begeistern mit einen reinen Herzen. Ich erfuhr sehr viel über das Geld und auch über die Blindheit von Ehrgeizigen. Ich entdeckte Bodenständigkeit und handfestes Werkzeug, um mit Geld umgehen zu können. All das, was ich nicht in meiner Familie gelernt hatte. Ich habe mir so viel selbst beigebracht, ohne es beabsichtigt zu haben.

Unter dieser Annahme, dass alle Zeit gleichzeitig verläuft, spüre ich, wie sich alles perfekt fügte und meine ersten Berufserfahrungen Gold – heute – wert sind. Mag sein, dass ich eine unsinnige Mauer auf Grund von fehlender Lebenserfahrung erschuf, doch sie hatte auch etwas GUTES und sie muss nicht bekämpft werden.

 

Die Mauer vor 20 Jahren war eine andere, als heute.

 

Im Laufe der Zeit, veränderte sich meine Mauer. Es kamen Ziegel von Glaubenssätzen dazu und der Misserfolg als Erinnerung in mir, den ich in meiner Familie erlebte.

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Mein Pflegevater war auf tragische Weise gescheitert und auch mein älterster Bruder. Wir verloren unser Haus mit Garten und das gesamte Vermögen von 30 Jahren Arbeit!

In meiner gesamten Familie von Seiten meiner Mutter gibt es über mehrere Generationen kein Erfolg und tragische Schicksale. Meine Mauer war die Angst, zu scheitern und nie erfolgreich sein zu können.

Ich wollte nicht mehr in der Finanzwelt arbeiten und stattdesssen meiner Arbeit tiefen Sinn schenken und gleichzeitig gesehen werden. Meine Mauer war also auch von Sehnsucht nach Anerkennung und Sucht nach Lob geprägt. Ich war immer noch nicht geleitet von Selbstausdruck und meinen Begabungen, sondern von unerfüllten Bedürfnissen meiner Vergangenheit und von Mangel.

Die Mauer kann also auch für versteckte  Absichten und Glaube an Mangel stehen, die aber uns auf Dauer nicht glücklich machen.

Dann entdeckte ich Ziegelsteine der tiefsten Verzweiflung und Selbstzweifel: „Vielleicht habe ich nie eine Chance, weil ich eben eine Träumerin bin.“ In dieser Zeit, fing ich so oft etwas an und führte es nicht weiter. Auch das war und ist heute noch manchmal ein Teil meiner Mauer. Doch ich war immer eine Suchende. Also suchte ich immer weiter nach einer Lösung und gab nicht auf.

 

Inspiration ist alles

 

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Ich habe mich unentwegt von erfolgreichen Menschen inspirieren lassen und wußte, ich muss immer wieder aufstehen und weiter gehen. Das mit der Krone richten! Du weißt was ich meine?

Also habe ich meine Krone im Dauermodus gerichtet. Doch am Anfang stsand ich wie ein  Bauer vor meiner Mauer. Ich kannte nicht meine wahre Größe. Und mit der Zeit glaubte ich immer mehr an mich.

Ich liebte schon damals die Botschaften Jesus, obwohl ich nicht getauft war. In meinen Gehirnwindungen hatte sich eingeschliffen: „Ich bin kein Bauer, ich bin ein König.“

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Ich war auch schon immer eine Rebellin und so strotzte ich der Wüste, weil ich schon als junger Mensch, immer das Wasser des Lebens bei mir, eben GOTT. Meine Neugierde und mein Wissensdurst leiteten mich dabei als treue Diener.

So kann ich heute sagen, dass ich meine Königin bin. Ich habe meine Hörbücher von Pam Grout und Veit Lindau und meine Bücher von Neville Goddard, Joseph Murphy, den Kurs in Wundern und Florance  Scovel Shinn, und viele mehr im Gepäck. Das ist meine Verpflegung, wenn ich Durststrecken überstehen möchte. Menschen, die mir die Augen geöffnet haben und es immer wieder erneut schaffen. So konnte ich schon Teile meiner Mauer zum Einstürzen bringen. Glaubenssätze übergab ich der Bundeslade und auch mein Glaube an mich, hat meine Mauer der Zweifel verwandelt. Heute wanke ich nur noch sehr selten und am nächsten Morgen stehe ich auf bei Morgendämmerung und gehe weiter, mit meiner Krone auf dem Kopf.

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Wie sieht meine Mauer heute aus?

Manchmal überkommen mich Vorwürfe, Schuldgefühle und Groll über mich selber, wie oft habe ich mich selbst als Versagerin bezeichnet. Doch immer wieder schickte Gott mir Helfer, an meine Seite. Menschen die an mich glauben. So lerne ich heute noch, demütig zu sein, so wie Moses der Vater der Demut uns in der Bibel die Demut lehrte.

Und ich darf immer wieder die Kraft der Vergebung als Geschenk annehmen. Ohne die Bundeslade, meine Verbindung mit der Schöpfung in mir, wäre dies nicht möglich.

Heute möchte ich nur noch an meinem Meisterwerk, meinen puren Selbstausdruck arbeiten und Gott zum Ausdruck bringen. Seine Liebe in die Welt bringen. Doch dies erfordert Konzentration und Focus.

 

Schritt für Schritt – Beständigkeit mit unseren Händen und Füßen

Glaube ohne Handeln ist kein Glaube.

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Wie froh kann ich sein, mich an die 7 Tage in der Bibel zu erinnern. Einmal täglich. Das ist doch die leichteste Formel. Jeden Tag einen Schritt, mindestens einmal am Tag. Dann werde ich garantiert ankommen, in meiner Stadt Jerico.

„Du Träumerin“ höre ich vielleicht immer noch aus fernen Stimmen.  Aber ich habe daraus gelernt. Ich erzähle nicht jedem von meinen Träumen, nur die, die mich verstehen und an mich glauben. Diese Art von Stille ist gold wert. Denn nie sollten wir uns durch den Mangel an Glauben von anderen zerstreuen lassen!

Heute weiß ich, dass ich mit Gott zusammen das starke Volk bin und ich die Kraft selbst bin, also meine Widderhörner, die meine Mauer zum Einstürzen bringen. Mit Gott zusammen vermag ich alles. Ich muss mich nicht mehr anstrengen, wie wunderbar.

Dank dieser Geschichte, wird mir bewusst, wie viel ich schon geschafft habe und dass die Mauer mit ihrem ganzen Widerstand auch ein Segen war. Denn ich durfte mich an ihr stoßen und mich selbst erfahren.

 

Der Weg ist das Ziel.

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So frage ich dich, was ist Deine Mauer in Deinen Beziehungen? Was ist Deine Mauer bei einem Projekt und deinen Wünschen? Wie sieht die Mauer in einer Liebe aus? Und gibt es eine Mauer, wenn es um deine Gesundheit geht? Und was lernst du von Deiner Mauer auf dem Weg zu deiner Bestimmung?

Doch eins vergiss nicht, die Mauer keinen Widerstand oder Anstrengung. Sie gehört zu Dir, und durch sie, durftest Du viel über Dich und die Kraft in dir lernen.

Herzlichst

Melanie

 

von Melanie Geyermann, Copyrights Melanie Geyermann

 

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