Ein Gedicht über die Schlösser unserer Vergangenheit und den Wundern in uns- Wie Depressionen, Traumatas und Ängste Schritt für Schritt heilen können

Camera 360

Traumatas, Depressionen und Ängste sind nicht nur die Wunden des einzelnen, sondern des ganzen Volkes, ja – sogar der ganzen Welt. Und WIR ALLE suchen unseren Weg und wir alle suchen das gleiche: Frieden und Freiheit. INNERER Frieden UND Freiheit, wir SELBST SEIN zu dürfen. Wir suchen ihn da draußen – doch führt nur der innere Frieden zu äußerem Frieden. Das ist die Magie der Wunder, die ich über 20 Jahre erfahren durfte.

Wenn ich von Deutschland mit dem Auto nach Griechenland reisen möchte, führt mich mein Weg über andere und unbekannte Länder, die ich einmal kurz durchqueren muss. So führte mich mein Weg durch verschiedenste Therapien, die ihren Weg in der Vergangenheit suchen. Diese Zeit war wichtig und es gab dabei auch Irrwege. Aber weil jeder Weg nach Rom führt, führten mich selbst Irrwege und waren ein wichtiger Teil des Ganzen.

Heute – darf ich vollen Herzens sagen- JA, ich fühle mich mit 42 Jahren zu tiefst angekommen. Mein Weg hat mich in die Gegenwärtigkeit und in der Liebe geführt. Und ich fühle mich so FREI und selbstbestimmt, wie noch nie zu vor. Frei von den Erinnerungen und den Begrenzungen der Vergangenheit, von denen die Vergangenheit lebt. Mit diesem Gedicht möchte ich jedem Mut machen, der auf der Reise zu sich selbst ist und eine Pause braucht. Das Gedicht verbirgt sehr viele Symbole und Botschaften. Möge es Dir ein kleiner Wegweiser der Wunder sein.

Ein Traum

Seitdem ich Wunder sehe!
Ergibt alles einen Sinn
Scheint alles ein Traum zu sein
Wie alte Märchenschlösser

Schlösser der Erinnerungen
Sie gehören mir nicht
Doch kann ich sie immer besuchen
Und sie in mein Leben rufen

Sie sind nicht mein
Doch kann ich sie herauf beschwören
Das Gestern von den Toten erwecken
Nun meine Zukunft auf sie errichten

Ihre Geister lud ich ein
Ließ sie von edlem Wein kosten und
Sie bis in die Nacht alte Geschichten erzählen
Doch dürre Lippen, an denen ich glühend hing

Ich kaufte ihnen ihr Zugticket
Wartete am Gleis, erinnere ich mich
Hielt mein Willkommensschild wartend hoch
Ewige Dramen meines Drehbuchs winkend mir entgegen

Lud sie in meine Gegenwart
Riss sie aus ihrem friedlichen Zuhaus
Wusste nicht, welch Geister ich in mein Leben rief
Reue zu spät, meine Zukunft in alten Schlössern erschuf

Sie wollten doch nur von damals erzählen
Und wollten nur ihre Gruften kurz lüften
Das Licht des gegenwärtigen Friedens erblicken
Ganz den Wein der Gegenwart mit mir schmecken

Nein! schrien sie, die Toten von Gestern
Koste nicht vom Baum der Erkenntnis
Brauchen nur dein Licht der Gegenwart
Eingetaucht ins Hier und Jetzt, nehmen wir den nächsten Zug zurück

So lebte ich einst im Gestern.
Mit dem Ego ich mich vermählte
Dabei mein wahres ICH verschmähte und
Schlösser aus Luft bewohnte

Wenn nicht jedes Schloss eine Königin hätte
Und von Drachen, Zwergen und Magie
Von Merlin und seinem Stab erzählte, mein
Charmantes Ego ich nie durchschaut hätte

Schon immer glaubte ich an Wunder und
So rief ich still die Drachen, Zwerge und Magie
Von Merlin und seinem Stab geführt, – welch freundliche
Helfer ER mir in meine neue Welt entsannte

Heute liebe ich meine Erinnerungen
Tanze mit dem Gestern in meinem Traum
Schlösser der Vergangenheit ruhen nun in Frieden und
Ein Ruf meiner Seele: Sag JA zum Leben

Nimm unser Geschenk
Doch vermähle dich mit dir!
Riefen die Toten, satt von meinem Wein gestern
Heute nahmen sie den letzten Zug zurück

Du glaubst nicht an Wunder?
Wo Deine Vergangenheit Wasser in Wein verwandelt
Lässt Menschen über das Wasser gehen und
Einen blinden Mann wieder sehen

Du glaubst an unsichtbare Gespenster
An Schlösser der Erinnerungen
Verwandelst Gräber in Tempel der Gegenwart
Nur ein Traum aus deinen alten Schlossgeschichten

Heute glaub ich an deine Wunder!
Vergib mir und Dir – ergibt jetzt einen Sinn
Mein Traum der Nacht tausche ich
Im Morgenlicht ein schöner neuer Traum

Erweckt meine Sinne zu leben
Schenke der Gegenwart mehr Gewicht
Ernte die Samen von Gestern
Nun als Blumen des Lebens

Unendliche Fülle in mir
Meine wahre Gegenwart

In mir meine neue

Realität

Wunder geschehen in mir (Wenn Du jeden ersten Buchstaben der 4. Zeile einer Strophe verbindest)

 

Ich widme dieses Gedicht meiner Lieblingsautorin Pam Grout und einem ganz besonderen Frau, Sandra ist ihr Name. Sie haben mich wieder auf Einen Kurs in Wundern gelenkt! Von Herzen Danke liebe Pam Grout und liebe Sandra!


© Copyrights Melanie Geyermann / Alle Rechte des Gedichts bleiben bei der Autorin

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