Ein Gedicht über die Relativität und einen Neubeginn

Ich teile heute ein Gedicht mit Dir, dass dem Neubeginn gewidmet ist und ich lade Dich ein, im Neubeginn zu verweilen. Er schenkt sich Dir mit jedem Atemzug, mit jedem Augenblick. Der Neubeginn zerbricht sich nicht den Kopf, er ist im Frieden mit dem Gestern und ist der beste Freund des Fehlers. Der Neubeginn lässt alles los und heißt jedes Misslingen, jede Unbewusstheit, jedes scheinbare Versagen WILLKOMMEN. Der Neubeginn ist der Sonnenstrahl des Hier und Jetzt und lädt Dich ein, mit jeder Sekunde, jeder Minute, jeden Tag DICH neu zu erschaffen.

Der Neubeginn ist das Geschenk der Evolution, die alles durchdringt.  

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag des Neubeginns!

Eure Melanie


 

29c0d8730de6b3b43499753de17dab00Bild von Joelene McAdam ©/ Printerest

 

Wem gehört die Vergangenheit

Dem Stern am Himmelszelt

Oder seinem Beobachter

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt die Vergangenheit?

Oder nur Leben im JETZT.

 

 

Wem gehört die Zukunft

Unserem Verstand

Oder unserer Vorstellungskraft

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt die Zukunft?

Oder doch nur eine Welle, geboren aus der Absicht

 

Wem gehören die Kinder

Den Erwartungen

Oder der Seele

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt Kinder?

Oder sind wir doch alle EINS

 

Wem gehören die Tiere

Dem Menschen

Oder dem Architekt

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt Tiere?

Oder sind wir doch nur alle Gäste

 

Wem gehört mein Körper

Dem Ideal

Oder mir

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt meinen Körper?

Oder ist er doch nur ausgeliehen

 

Wem gehört der freie Wille

Dem Schlafenden

Oder dem Erwachten

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt den freien Willen?

Oder weiß es nur die Freiheit

 

 

Wem gehört die Zeit

Dem Geschäftigen

Oder der Lebensfreud

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt Zeit?

Oder weiß es nur der Tod

 

 

 

Wem gehört die Liebe

Dem Nehmenden

Oder dem Gebenden

Relativ ist die Betrachtung

Gibt es dann überhaupt die Liebe?

Oder ist sie ewig frei

 

Gehört mir dann überhaupt etwas?

Relativ ist die Betrachtung

Und leicht mein Herz

Wie ein Kind neugeboren

ist mein Gefäß leer

Und meine Augen gefüllt von Freude

 

Denn der Neubeginn ist geboren.

Frei von den Fesseln dieser Welt

Frei von der Relativität.

Und ewig aus der Einheit geboren

 

Mein Neubeginn

 

 


 

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© Melanie Geyermann, Alle Rechte gehören der Autorin, Bilder sind urheberrechtlich geschützt durch Joelene McAdam

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