Die Welle einer palästinensischen jungen Frau. Oder welche Welle schlummert in Dir?

Welle

 

Ich teile mit Dir eine Geschichte, mit Wellengang.

Ich wünsche Euch eine perfekte nächste Welle.

Eure Melanie


 

Was hat eine palästinensische junge Touristin aus Italien mit der Quantenmechanik gemeinsam? Sei gespannt, denn Quantensprünge machen es möglich:

Kennst Du dich ein wenig in der Quantenmechanik aus, die wie einst die Relativitätstheorie, noch völlig fern vom Durchschnittsmenschen, hinter verschlossenen fernen Türen erforscht wird?  Diese Quantendualität, in denen die  geheimnisvolle Welle und das nicht greifbare Teilchen die Hauptrollen spielen.

Shakespeare würde es vielleicht so erklären…

Ein Quant

ein Welle oder ein Teilchen ist,

ganz was der Beobachter wählt

aus seiner Kist

Weit weg von der Realität oder doch so nah wie Dein Atem? Eine Frage der nächsten Meereswelle oder das nächste Hefeteilchen zur Tea time?

Was, wenn dieser noch nicht wirklich greifbaren Annahme Leben eingehaucht wird, ganz im Hier und Jetzt? Was, wenn diese Welle-Teilchen-Annahme bereits tagtäglich vor unserem sichtbaren Auge geschicht?

Ist es nicht der Mensch, der vom Neandertaler zum weltgefeierten Balletttänzer emporsteigen kann. Wie die Phönix aus der Asche.

Vom Börsenmakler zum Welthungerhelfer.

Vom Großvater, der SS-Solat war, zum  Sohn, der das Familiengrundstück an die Mosleme verkauft, damit eine Moschee gebaut werden kann. (Eine wahre Geschichte.)

Vom Legastheniker zum Projektmanger.

Vom Langzeitarbeitslosen zum Bestseller-Autor.

Von der Garage zum Apple Konzern.

Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Als ich heute voller Staunen Rima Baransi, eine palästinensische Touristin in einem Video beobachtete, wenn auch von meinem Wohnzimmer aus, YouTube macht´s möglich, teilte sich mir eine  Gedankenwelle mit.

 

Was, wenn Du und wir alle, in jedem Moment, diese Welle, diese Leere gefüllt mit grenzenlosen Möglichkeiten,  selbst bestimmt steuern könnten, ohne eine  Professur und ohne einen Bestseller wie „ Bestellungen ans Universum“?  Und es nicht nur den Wissenschaftlern im Hightechlabors überlassen ist.

Das geht nicht? Wetten doch…

Wenn du neugierig bist und gerade nichts besseres vor hast, gegenteiliges wäre auch völlig legitim, kannst Du dir vielleicht das obige Video ansehen und mir sagen, was Du danach denkst.

Wenn Du die Welle bist, in einer grauen Innenstadt – weil der Alltag alles in einer einzigen Farbe eingefärbt hat –  und Du dich entscheidest, einen noch nie dagewesenen Impuls, eine noch nie dagewesene Farbe,  als einen einmaligen Tropfen auf feucht grauer Leinwand deines Alltages, fallen zu lassen, was passiert dann? Ist das nicht die Welle, die zum Teilchen sichtbar wird? Das was diese junge Frau vollbringt.

Verwandelt diese Tänzerin nicht auch eine Welle in ein Teilchen, ein unsichtbares Talent in etwas Sichtbares und lässt dadurch eine Welle durch die Menschen, die um sie herum stehen, los?

Vorher gab es unzählige Möglichkeiten, wie diese Szene hätten verlaufen können. Alle gehen ihres Weges, werfen etwas Geld in den Beutel des Musikers und alles ist wie immer. Doch durch ihre Wahl, hat sie nur ein kleines Detail verändert. Sie war sie selbst, sie war mutig und begann zu tanzen.

Diese Frau ist für mich die pure Verkörperung dieser Welle-Teilchen-These. Sie verzaubert mit einem mutigen Selbstausdruck eine Umgebung, die als graue Statisten des Weges gehen. Wir werden nie wissen, was diese Frau dadurch ins Rollen gebracht hat, wie der Schmetterling, der am anderen Ende was auch immer auslösen vermag? Aber diesen einen Moment hat sie verändert. Sie hat ihrer Körperbrillianz Ausdruck verliehen und Menschen zum  Staunen und Lachen gebracht.

Die entscheidende Frage, was könnte in Deiner Welle schlummern?

Was könnte Dein nächster mutige Selbstausdruck sein, Deine Wahl aus den grenzenlosen Möglichkeiten deines Zauberbuches.  Aus Deinem  schöpferischen Ozean, aus dem sogar schon Mozart und Leonardo da Vinci geboren wurden.

Da geht noch mehr? Oder nicht? Was wenn wir mit etwas ganz kleinem anfangen, das zum Zaubern bereit ist. So klein wie ein Quantenteilchen.  Gibt es das?

Ich spüre nach innen, in meinen Körper und warte, was von innen kommt.  Auch wenn es die 30 Sekunden mehr sind, die mein Körper langsamer als der Verstand ist, so ist es mir  das Wert, zu warten.  Auch  wenn ich die Beiträge meines Verstandes  sehr zu schätzen weiß, heute überlasse ich meinem Körper die Bühne.

Stille. Ich atme, lausche und verweile.  28,29,30, 30 Sekunden können verflixt lange sein…

Doch es hat sich gelohnt. Aufregung steigt in mir auf und ich weiß es plötzlich. Ich bin hin und weg von der Idee.

Von Auge zu Auge, von Blick zu Blick, von Fenster zu Fenster

Was, wenn  wir uns entscheiden, eine Welle –  in eine nie dagewesene Wärme, eine nie dagewesene Wertschätzung  zu verwandeln, einzig allein mit der  Kraft unserer  Augen, die Fenster unserer Seele. Gänsehaut. Denn ich weiß es ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn mich achtsame, präsente warmherzige Augen treffen, die mir ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.

Wann habe ich mir das letzte Mal die Zeit genommen, so intensiv mit jemand anderen zu sein, der mir ganz nah oder aber auch ganz fremd ist.

Meine  ganze Freundlichkeit und Hingabe, von Auge zu Auge fließen zu lassen. Ohne Bedingungen und vergessen, was vor einer Minute war.  Was wird wohl aus der Welle, wenn wir den anderen so ansehen, wie wir ihn noch nie angesehen haben?  Wie wird er oder sie sich fühlen, weil er sich noch nie, noch nie so – gesehen gefühlt hat und er sich angenommen fühlt, – als wäre Gott persönlich auf ein Espresso vorbei gekommen. Okay –  oder als sei  Gandhi sein gegenüber, wir wollen ja nicht gleich übertreiben.

Ist das nicht die Theorie von der Welle und dem Teilchen? Wenn wir von innen heraus, uns entscheiden, Liebe zu sein. Den alten Moment unserer Fehler und Unzulänglichkeiten vorbei ziehen lassen, wie ein Zug, der zurück fährt, aber ohne uns. Wir stattdessen den nächsten Zug wählen, weil wir in den Süden ans Meer wollen, da wo die grenzenlosen Möglichkeiten auf uns warten.

Sein oder Nichtsein, ist hier die Frage, ob Hamlet wohl in der Zukunft war?

Die Welle der Liebe, oder ein altes launisches Toast ist die Frage.

Ist es nicht ein Wunder, dass wir in jedem neuen Moment neu wählen können, was wir verkörpern wollen?

In jedem von uns steckt die Gabe, anderen den Atem zu rauben. Ihn zu tiefst mit unserem ganzen Wesen zu berühren. Da geht vielleicht doch noch mehr? Erinnerst du dich noch an meine anfängliche Frage?

Wenn wir in den Zug von gestern einsteigen, werden wir kaum den nächsten Zug nehmen und zum Meer fahren können. Aber, und so ist das Leben von Anfang bis Ende, die nächste Zugverbindung kommt gewiss und gibt uns wieder eine neue Chance, einen Menschen mit dem besten von uns zu begeistern.

Was ist es, was Du aus deiner nächsten Welle –  zum Teilchen werden lassen willst?

Ein Liebesbrief, der den andern zum  Weinen bringt.

Eine Kuss, der den Liebsten den Atem nimmt.

Eine Umarmung, die voller Hingabe ist.

Ein Kompliment, dass ein Kind wieder erinnern lässt, wie toll es ist.

Ein Gedicht schreiben, wie Du es vor 20 Jahren als Jugendlicher tatest.

Eine Wertschätzung an einen Lehrer, der müde seiner Arbeit ist.

Ein  Toastwunder mit Liebe belegt und zum Frühstück serviert.

Ein ganz besonderer Zuhörer sein, wie noch nie zu vor.

Der Lieblingskuchen für einen kranken Nachbarn backen.

Seine Großeltern ins Schwimmbad einladen und ihnen ihre Jugend zurück schenken.

Jemand verzeihen, der es einfach nicht besser wusste.

Das Bett für den anderen schön gemacht.

Mit staunen stelle ich fest, wie viele grenzenlose Möglichkeiten doch in einer einzigen Welle schlummern.

Steckt in Dir oder jemand anderen sogar ein Dichter, ein Künstler, ein Empath, ein Bastler, ein Schreiner, ein Komponist, ein hingebungsvoller Pfleger , ein Gourmethobbykoch oder gar ein Astronaut , ein Weltenbummler, der atemberaubende Geschichten bringt oder was ist es, was in Dir zum Teilchen explodieren möchte? Gleich großes oder kleines Teilchen, was ist IN Dir?

Was immer es ist, bring diese Welt mit deiner Welle zum Staunen!

So wünsche ich Dir auf jeden Fall die perfekte nächste Welle! Deine Welle!

Und ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Du deine Erlebnisse von deiner nächsten Welle mit uns teilst! Ich warte auf berauschende kleine und große Geschichten und werde jede einzelne hier veröffentlichen.

 

Eure Melanie

 

© geschrieben von Melanie Geyermann,  Copyright Melanie Geyermann 2017

 

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