Joda und ein Türöffner

Ein Poetry Slam über einen Türöffner, einen Hund und Joda

Milchstrasse

Ich teile wieder ein Poetry Slam mit Dir. Bei mir kannst Du atmen, verweilen und ganz Dir Zeit und Langsamkeit schenken. Träumen erlaubt! 

Eure Melanie


 

 

JODA UND DER TÜRÖFFNER

In stürmischen Zeiten
Wfrage ich mich:
Was MEIN Türöffner
zu meinem vollen Bewusstsein ist?

Dem Gewahr-sein,
dass ich mit allem, mit jedem, 
verbunden bin.
Und einfach nur

LIEBE BIN.

In einem Körper
mit über 50 Billionen Zellen
wohne ich.
Ein Wunder für sich.

Sternenstaub ich BIN.

JODA, sag du es mir,
grenzenlos und uralt ich bin?

Was, wenn ich jeden Tag
Jede Stund, 
jeden Augenblick,
a u f w a c h e n würd?

Wie wäre es dann in mir?
Beten ich verzweifel tu.
Zu stark der Schmerz 
im Herzen brennt vor Wut.

Statt JODA
mein Gasthund sich melden tut. 
So ein Mist, denke ich
Monti sein Name ist.

Ein Zufall das ist?
Mit ihm die Macht ist?

Die Gewissheit in ihm?
Dass er, untrennbar
ein Teil von etwas 
ganz Großem ist?

Wie soll ich sonst, mir 
SEIN Phänomen erklären nur:

plötzlich auf unser Bett 
schwanzwedelnd er hüpfen tut,
ein Hunde-Woll-Kneul in unserm Bett.
Hüpfend voller FREUDE er ist.

Voll FÜLLE und LEBENSFREUDE er sprüht.

Seine Botschaft 
ganz plötzlich,
für immer 
bohren in mein Herz sich hat:

Will MIR
mit seiner feuchten 
Hundeschnauze
für immer sagen:

Ich FREUE mich auf Dich!
Vergess das nicht!

SEIN Funke, SEINE MACHT
auf mich übergesprungen ist.
Mein Serotonin
auch schon hüpfen tut.

Ob er doch JODA ist? 
Die Macht in ihm innewohnt?

Seine Freude
Er verströmen tut.
Und mir ganz direkt
ein unvergesslicher

TÜRÖFFNER er Ist.

Für mich
der wohl schönste
HERZENSÖFFNER
er ist.

Komm! Flüstert in mir die Macht: 
Dein Alltag uns lassen küssen wach. 
Deine ganze FREUDE
Uns lassen SEIN.

Ohne Koffer, ohne Rucksack
Allen Ärger, Alle Sorgen 
Alle Ängste wir lassen SEIN.
Und nur für heut:

Auch alle MENSCHEN
Wir lassen SEIN.

Nur dann
VOLLKOMMEN
FREI SEIN
Du wirst.

Voll süßlicher Tränen 
Lasse ich ALLES los.
Lasse alles SEIN.
Willkommen alles IST.

Welch Macht
JETZT- mit mir ist.

Mein Herz weit und frei
Wie der schönste Mai.
Welch neues Gefühl 
JETZT – in mir ist.

Meine Hände FREI jetzt sind.
Durch die Wolkendecke,
durch die Himmelsdecke
ich mich bohren will.

Was ich entdeckt?
Nein, KEIN JODA ich getroffen.

Stattdessen – ein
unermesslich weiter
Sternenhimmel vor mir ist. 
ICH

Ein tiefer Atemzug
Ich nehm.

Diesen ganzen Sternenhimmel 
in mir JETZT hab.
Wie einen alten
uralten, ewigen Freund ICH spür.

Eine ewige LIEBE 
Nicht nur in mir – mich umgeben tut. 
Mich trägt. 
Und die Macht –

mir sagen tut:

DAS DEINE HEIMAT IST.

 


Geschrieben von Melanie Geyermann

©Copyrights Melanie Geyermann

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